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Schröpfen

 

Schröpfen ist ein bewährtes Therapieverfahren, bei dem Schröpfköpfe (Gläser) auf die Haut aufgesetzt werden, um einen Unterdruck zu erzeugen. Diese Methode hat sich über Jahrhunderte bewährt und bietet zahlreiche gesundheitliche Vorteile.

 

Anwendungsgebiete

  • Akute und chronische Entzündungen/Erkrankungen

  • Beschwerden am Bewegungsapparat:  Wirbelsäule, Gelenke

  • Cellulite

  • Klimakterische Beschwerden

  • Reizdarmsyndrom

  • Tennisellenbogen

  • Tinnitus

  • Übergewicht

  • Wetterfühligkeit

  • U. v. m

Eine bewährte Methode der Alternativmedizin

Schröpfen gehört zu den Standarddisziplinen der Naturheilkunde und wird seit alters her in verschiedenen Kulturkreisen ausgeübt. Es ist heute ziemlich gesichert, dass bereits Marco Polo das Schröpfen von China, wo es Teil der TUINA, einer TCM-Technik ist, in das westlich geprägte Europa gebracht hat. Bereits vor rund 5300 Jahren wurden Schröpftherapien in Mesopotamien angewendet. Im alten Griechenland waren sie so anerkannt, dass Schröpfgläser die ärztliche Kunst symbolisierten. Während man in Europa glaubte, dass Schröpfen das Gleichgewicht der Körperflüssigkeiten wiederherstellt, sah man in China darin eine Methode, um Blockaden im Fluss von Blut und Lebensenergie Qi zu beseitigen. Wie viele andere traditionelle Verfahren der Naturheilkunde wurde auch das Schröpfen bislang kaum wissenschaftlich untersucht. Ein Grund dafür könnte ein bisher begrenztes Interesse an einer umfassenden wissenschaftlichen Absicherung solcher Methoden sein.

Entdecken Sie die Kraft des Schröpfens

Die Schröpfgefäße, aus Glas gefertigt und kugelförmig mit einem Durchmesser von drei bis sechs Zentimetern, erinnern äußerlich an kleine Glocken. Die Gefäße werden auf bestimmte Hautstellen platziert, wo sie mithilfe von Unterdruck, die Durchblutung fördern. Das Schröpfen bewirkt wohl auch ein Durchbrechen der Stoffwechselblockaden im Zwischenzellraum durch massive Anregung der Durchblutung, der Sauerstoffversorgung, des Stoffwechsels und des Lymphflusses. Durch die lokale Anwendung der Schröpfköpfe entstehen Hämatome (Blutergüsse), die einen starken Reiz bewirken, somit werden die lokalen und allgemeinen körpereigenen Heilkräfte aktiviert und nicht selten Entzündungen gelindert, Blockaden gelöst und die Durchblutung gefördert.

 

Viele Patienten empfinden das Schröpfen als wohltuend, da es Muskelverspannungen löst und bei Schmerzen, Müdigkeit oder Stress Erleichterung verschafft.

Die Schröpfkopfmassage mit Öl eignet sich wunderbar um hartnäckige Muskelverspannungen zu lösen.

 

In meiner Praxis biete ich Ihnen die moderne Variante des traditionellen Schröpfens an. Es handelt sich um Schröpfgläser, die mit einem integrierten Gummiball ausgestattet sind. Diese Methode bietet ein geringeres Verletzungsrisiko, da sie keine zusätzlichen Hilfsmittel wie Feuer erfordert. Erleben Sie die wohltuende Wirkung des Schröpfens und lassen Sie sich von dieser traditionellen Methode begeistern! 

Worauf sollte man achten?

Patienten sollten nach dem Schröpfen nicht duschen, keinen Alkohol trinken, direkte Sonneneinstrahlung vermeiden, körperliche Anstrengung vermeiden, Medikamente nach Rücksprache einnehmen.

Reaktionen, die nach dem Schröpfen auftreten können

Nach der Behandlung können kreisrunde Blutergüsse zurückbleiben, die empfindlich sind. Diese verschwinden nach ein paar Tagen.

Ich schröpfe nicht bei

  • Einnahme von Gerinnungshemmern
  • Schwangerschaft
  • Venenentzündungen
  • Entzündete Hautareale
Andrea Busch hinter Schröpfgläsen und Akupunkturnadeln, die auf einer Ihrer Liegen in Germering liegen.

 Schröpfgläser werden bei einen Patienten aufgesetzt, in der Praxis in München Forstenried 

ab 60€

Dauer 25 Minuten